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    | Donnerstag, 24.09.2020

Regionalmanagerin Mona Berstermann im Interview

Die ersten Monate als Regionalmanagerin standen für dich unter ganz besonderen Umständen. Corona hatte auch großen Einfluss auf das Regionalmanagement. Wie hast du die Zeit erlebt und wie haben sich die Gegebenheiten auf deine Arbeit ausgewirkt?

Mona: Für mich war es ein ruhiger Start, da wegen der Corona-Pandemie und den Ausgangsbeschränkungen das öffentliche Leben für eine gewisse Zeit stillstand. Trotzdem konnte ich im April mit meiner ersten Fördermittelberatung als neue Regionalmanagerin im Hufeisen direkt gut starten und die Zeit für die gründliche Einarbeitung in die Projekte meiner Vorgängerinnen nutzen. Leider mussten für das Jahr geplante Veranstaltungen ausfallen, das war schon sehr schade.

Was war denn trotz der widrigen Umstände in den letzten Monaten im Regionalmanagement los?

Mona: Ich habe erstmal eine umfangreiche Bestandsaufnahme gemacht und mich Themen gewidmet, die sonst vielleicht hintenanstehen müssen. Zum Beispiel habe ich mir die Website vorgenommen und wir haben ein paar Änderungen am Design umgesetzt. Es sind auch neue Inhalte dazu gekommen, wie etwa die Übersicht zum Thema Crowdfunding. Für die Zukunft gibt es viele Ideen und konkrete Projekte stehen auch schon in den Startlöchern. Die ausgefallenen Veranstaltungen sollen nachgeholt werden, sobald sie wieder umsetzbar sind – das betrifft beispielsweise die Landwirtschafts- und Direktvermarktertouren.

Kommen wir zu deinem Arbeitsalltag: Was gehört überhaupt zu den Aufgaben einer Regionalmanagerin? Für wen bist du in welchen Angelegenheiten die richtige Ansprechpartnerin?

Mona: Ich bin die richtige Ansprechpartnerin, wenn es um Fördermittelberatung für Vereine, Privatpersonen, gemeinnützige Initiativen oder Institutionen geht. Ich habe gerne persönlichen Kontakt mit den Antragsstellern und treffe mich daher meist vor Ort mit ihnen, um die Personen und das Projekt besser kennenzulernen. Wir besprechen das Vorhaben und ich recherchiere anschließend passende Fördermittel. Auch bei der Antragstellung unterstütze ich die Projektträger. Egal, ob Parkplatzumgestaltung zum Dorfplatz, Sanierung von Sportanlagen, Aktionen rund um die Themen Umwelt oder Barrierefreiheit sowie soziale und kulturelle Projekte – die Vielfalt bei den förderfähigen Maßnahmen ist groß. Neben der Fördermittelberatung koordiniere ich aber auch die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen der ILE-Region „Hufeisen“. In regelmäßigen Austauschrunden besprechen wir die aktuellen Projekte und entwerfen gemeinsame Strategien für die zielgerichtete Entwicklung der Hufeisen-Region. Diese Sitzungen finden u.a. auch mit den touristischen Ansprechpartnern der sechs Kommunen statt. Auf diese Weise ist zum Beispiel die Hufeisen-Route entstanden.

Du betreust die ILE-Region „Hufeisen“ jetzt seit einigen Monaten. Was macht diese Region für dich aus? Wie hast du sie in den letzten Monaten kennengelernt?

Mona: Die Hufeisen-Region kannte ich auch vor meiner Tätigkeit als Regionalmanagerin schon, da ich selbst gebürtige Osnabrückerin bin. Trotzdem lernt man immer wieder Neues kennen. Durch die Netzwerkarbeit treffe ich die Menschen vor Ort und komme mit ihnen ins Gespräch. Ich freue mich über den wertvollen Austausch über die Entwicklung des Hufeisens - schließlich kennt niemand die Region besser als die Menschen, die hier schon lange leben.

Was möchtest du in deiner Funktion als Regionalmanagerin für die Region und die Menschen, die hier leben, erreichen?

Mona: Ich möchte neue Projekte ins Leben rufen und kreativ sein! Mir ist es wichtig, das bestehende Netzwerk zwischen den Kommunen weiter zu entwickeln. Besonders interessieren mich die Themen Tourismus und Umwelt - natürlich, ohne das große Ganze aus dem Blick zu verlieren. 

Auf einem Blick

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Kontakt

  • Ansprechpartnerin ILEK Hufeisen:
    Mona Berstermann

  • Rathausallee 1, D-49134 Wallenhorst
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