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    | Freitag, 6.05.2022

Hufeisen-Guides schließen Ausbildung ab

In der Hufeisen-Region rund um die Stadt Osnabrück, gibt es bald ein neues touristisches Angebot: Von Oktober bis April absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung zum Hufeisen-Guide. In Zukunft werden sie individuelle Führungen in den sechs Hufeisen-Kommunen und geführte Radtouren auf der Hufeisen-Route anbieten.

Durchgeführt hat die Ausbildung die Ländliche Erwachsenenbildung, kurz LEB. Stephanie Letkemann vom Standort Osnabrück erzählt im Interview, wie die Ausbildung aufgebaut war und was Gäste in Zukunft erwartet.

 

Die Ausbildung der Gästeführer:innen für die Hufeisen-Region ist abgeschlossen. Welches Fazit ziehen sie am Ende der mehrmonatigen Ausbildung? Was hat Sie auch ganz persönlich begeistert?

Wir sind im Oktober mit der Ausbildung gestartet und die Gruppe ist in dieser Zeit sehr gut zusammengewachsen. Von Anfang an waren die Atmosphäre und das gemeinsame Miteinander sehr herzlich. Die Teilnehmer:innen sind als Fremde in die Ausbildung gekommen und verlassen sie nun als Kolleg:innen und Freund:innen. Das hat mich total begeistert. Es war schon eine Herausforderung die umfangreichen Ausbildungsinhalte zusammenzustellen. Wir haben mit den Expert:innen der sechs Hufeisen-Kommunen sehr gut zusammengearbeitet und so ein tolles Programm auf die Beine gestellt, um die Hufeisen-Guides zu guten Gästeführer:innen zu machen.

Haben Sie von den Teilnehmer:innen Feedback zur Ausbildung erhalten?

Wir haben am Ende der Ausbildung eine Evaluation gemacht und im direkten Gespräch mit den Teilnehmer:innen weitere Anregungen ausgetauscht. Sie waren mit der Ausbildung sehr zufrieden. Besonders gefallen hat ihnen die gute Zusammenarbeit mit den Expert:innen aus den Kommunen und den Dozent:innen, aus der gemeinsame Ideen entstanden sind. Um die Ausbildung noch zu verbessern, schlugen die Teilnehmer:innen vor, die Ausbildung im Frühling starten zu lassen und noch mehr Praxisanteile einzubringen.

Was war bei der Zusammenstellung der Inhalte der Ausbildung besonders wichtig? Auf welche Themen wurde der Fokus gelegt und warum?

Die Ausbildung, die die Hufeisen-Guides absolviert haben, nennt sich „Gästeführen mit Stern“ und ist eine eingetragene Marke. Dementsprechend sind die Inhalte zum Großteil vorgegeben. Wichtig war es, durch die Expert:innen der sechs Kommunen das Wissen über die regionale Geschichte zu vermitteln. Neben dem Thema Natur, Umwelt und Geologie kamen diese Inhalte am besten bei den Teilnehmer:innen an. Darüber hinaus wurden in der Ausbildung Methoden zur Gestaltung und Umsetzung einer Führung thematisiert. Auch die Themen Sicherheit und Erste Hilfe, sowie die rechtliche Haftung waren Teil der Unterrichtseinheiten.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmer:innen das Zertifikat „Gästeführen mit Stern“. Was bedeutet das für Besucher:innen, die das Angebot der Hufeisen-Guides in Anspruch nehmen? Was können sie erwarten?

Durch die zertifizierte Ausbildung sind die Hufeisen-Guides qualitativ hochwertig ausgebildet. Gäste, die eine Führung bei ihnen buchen, erwartet eine dementsprechende Kompetenz. Die Hufeisen-Guides wissen, wie sie eine Gruppe auf dem Fahrrad oder zu Fuß leiten und wie sie ihr Wissen über die Kommunen informativ und spannend weitergeben. Für die Abschlussprüfung haben alle Teilnehmer:innen eine Tour vorbereitet, die sie als Hausarbeit schriftlich vorstellen mussten. Am Prüfungstag wurde ein Teil der Führung in der Praxis „durchgespielt“. Ich kann hier schon verraten, dass die Hufeisen-Guides dabei richtig kreativ geworden sind. Die Touren sind ganz verschieden und reichen von Führungen für Kinder über Nachhaltigkeit bis zum Schwerpunkt Lyrik. Ein spannendes Angebot, in dessen Genuss Gäste und Einheimische bald kommen können.

Welchen Mehrwert sehen Sie für den heimischen Tourismus durch die Hufeisen-Guides?

Unsere heimische Touristik im Osnabrücker Land lebt von den Touristiker:innen, der Tourismusgesellschaft und den Angeboten. Die Hufeisen-Guides sind eine wunderbare Ergänzung zum bestehenden Angebot und bringen mit ihren ganz persönlichen Touren eine individuelle Note rein. Gerade nach den schweren Zeiten während der Pandemie, in denen Tourismus nicht so erlebt werden konnte wie sonst, herrscht mittlerweile wieder eine Aufbruchstimmung. Jetzt können auch neue Ideen entstehen, um die Menschen ins Osnabrücker Land zu locken. Die Hufeisen-Guides haben Lust, Neues zu wagen und möchten mit den Touristiker:innen der Hufeisen-Kommunen und dem Regionalmanagement ein Netzwerk bilden. Aus dieser Ideenschmiede sollen in Zukunft immer wieder neue Angebote hervorgehen.

Auf einem Blick

Weitere Informationen

Kontakt

  • Ansprechpartnerin ILEK Hufeisen:
    Vera Placke

  • Rathausallee 1, D-49134 Wallenhorst
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